Der Wind hat im ersten Halbjahr 2026 wieder viel Geld in die Kassen der Vereine, Institutionen und Einrichtungen der Stadt Bad Wünnenberg geweht. Der Stiftungsrat der Energiestiftung Sintfeld kam jetzt turnusmäßig zusammen, um zu entscheiden, welche ehrenamtliche Projekte aus Erlösen der Windkraft finanziell unterstützt werden sollen. Als städtische Vertreterin nahm erstmals die neue Bürgermeisterin Ulla Berhorst-Schäfers an der Sitzung des Gremiums teil.
Angesichts der großen Zahl an eingegangenen Anträgen war die Entscheidungsfindung keine leichte Aufgabe für den Stiftungsrat
– dennoch konnten die allermeisten Wünsche aus dem Ehrenamt berücksichtigt werden. Für insgesamt 30 Projekte wurde eine Finanzspritze mit einem Fördervolumen von rund 60.000 Euro zugesagt.
So erhält der Verein Historische Landtechnik Wünnenberg zum Beispiel einen großzügigen Zuschuss für die Erweiterung des Museums Grandmühle. Der BSV Fürstenberg kann sich über willkommene Mittel freuen, die zur Erneuerung der Küchenzeile im Sportheim und die Anschaffung neuer Stühle verwendet werden. Für die Errichtung einer Ruheinsel erhält die Grundschule Bad Wünnenberg ebenfalls Stiftungsgelder. Die Zusage an den Heimatverein Sintfeld hilft dabei, ein Bodentrampolin für den Spielplatz Elisenhof anzuschaffen.
Zahlreiche weitere Projekte in Bad Wünnenberg und den Ortsteilen profitieren ebenfalls von den Erlösen aus der Windkraft.
Über die Förderzusagen für das zweite Halbjahr 2026 wird in der nächsten Runde entschieden. Bis dahin können die Bad Wünnenberger Vereine noch Anträge bei der Energiestiftung einreichen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.